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Aug 8, 2026

Lass Uns Lieber Morgen

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Olaf Heidenreich

Lass Uns Lieber Morgen

**Lass uns lieber morgen – Warum Aufschieben manchmal die bessere Wahl ist**

lass uns lieber morgen – dieser Satz begegnet uns wohl allen irgendwann im Alltag. Ob

im Job, bei Hausarbeiten oder in der Freizeit: Das Aufschieben von Aufgaben ist ein

Phänomen, das viele kennen. Doch was steckt eigentlich hinter diesem „Morgen ist auch

noch ein Tag“? Und wann ist es sinnvoll, Dinge wirklich auf morgen zu verschieben,

anstatt sich unnötig zu stressen? In diesem Artikel gehen wir der Bedeutung von „lass uns

lieber morgen“ auf den Grund, betrachten die Psychologie dahinter und geben Tipps, wie

man das Aufschieben konstruktiv nutzen kann.

Die Psychologie hinter „lass uns lieber morgen“

Auf den ersten Blick wirkt „lass uns lieber morgen“ wie eine einfache Ausrede oder ein

Zeichen von Faulheit. Doch tatsächlich ist das Thema Aufschieberitis, auch Prokrastination

genannt, vielschichtiger. Menschen schieben Aufgaben aus unterschiedlichen Gründen auf

– Angst vor Versagen, Überforderung oder schlicht mangelnde Motivation können Auslöser

sein.

Warum fällt uns das Aufschieben so leicht?

Unser Gehirn ist darauf programmiert, unangenehme oder anstrengende Dinge zu

vermeiden. Wenn eine Aufgabe als schwierig oder langweilig wahrgenommen wird,

suchen wir automatisch nach einer Möglichkeit, diese auf einen späteren Zeitpunkt zu

verschieben. Dabei gewinnen kurzfristige Belohnungen wie Entspannung oder Ablenkung

die Oberhand.

Zudem spielt die sogenannte „Zeitinkonsistenz“ eine Rolle: Wir neigen dazu, unmittelbare

Befriedigung zu bevorzugen und zukünftige Verpflichtungen zu vernachlässigen. Das

erklärt, warum der Gedanke „lass uns lieber morgen“ häufig aufkommt.

Aufschieben ist nicht immer negativ

Obwohl Prokrastination oft als Problem angesehen wird, kann das Verschieben von

Aufgaben auch positive Seiten haben. Manchmal hilft eine Pause, um neue Perspektiven

zu gewinnen oder kreative Lösungen zu finden. Das bewusste „Auf später verschieben“

kann also als Teil eines produktiven Arbeitsprozesses verstanden werden.

Wann ist „lass uns lieber morgen“ eine sinnvolle Entscheidung?

Nicht jede Aufgabe muss sofort erledigt werden. Tatsächlich gibt es Situationen, in denen

es klüger ist, Dinge auf morgen zu verschieben.

Wenn die Prioritäten anders gesetzt werden müssen

Im hektischen Alltag kann es passieren, dass wir uns in vielen kleinen Aufgaben verlieren

und den Blick für das Wesentliche verlieren. „Lass uns lieber morgen“ kann hier bedeuten,

dass man seine Energie auf wichtigere Projekte konzentriert und weniger dringliche

Aufgaben bewusst zurückstellt.

Wenn Erholung und Regeneration notwendig sind

Überarbeitung und Stress führen früher oder später zu Erschöpfung. Wer ständig „ja“ sagt

und alles sofort erledigen will, riskiert Burnout. Manchmal ist es also genau richtig, eine

Aufgabe auf morgen zu verschieben, um sich eine Pause zu gönnen und neue Kraft zu

tanken.

Wenn neue Informationen oder bessere Bedingungen erwartet werden

Es gibt Aufgaben, die erst sinnvoll erledigt werden können, wenn bestimmte

Voraussetzungen erfüllt sind – sei es mehr Informationen, Unterstützung von Kollegen

oder bessere äußere Umstände. In solchen Fällen ist „lass uns lieber morgen“ eine

pragmatische Entscheidung.

Tipps, um das Aufschieben bewusst und effektiv zu gestalten

Wer das Verhalten „lass uns lieber morgen“ kennt, kann es auch strategisch nutzen, statt

sich von ihm kontrollieren zu lassen.

1. Prioritäten setzen und Zeitmanagement verbessern

Eine klare Priorisierung hilft dabei, wichtige Aufgaben rechtzeitig zu erledigen und

unwichtige oder weniger dringende auf morgen zu verschieben. Tools wie To-Do-Listen

oder die Eisenhower-Matrix können hier wertvolle Unterstützung bieten.

2. Kleine Schritte planen

Große Projekte wirken oft überwältigend und fördern das Aufschieben. Wer stattdessen

kleine, überschaubare Schritte plant, senkt die Hemmschwelle und bleibt motiviert. So

lässt sich „lass uns lieber morgen“ in „heute mache ich den ersten kleinen Schritt“

verwandeln.

3. Bewusst Pausen einlegen

Anstatt Aufgaben aus Angst oder Stress zu verschieben, kann eine geplante Pause helfen,

den Kopf frei zu bekommen und die Produktivität zu steigern. Dabei ist wichtig, die Pause

wirklich zu genießen und nicht in Ablenkung zu versinken.

4. Selbstreflexion üben

Wer sich regelmäßig fragt, warum er eine Aufgabe auf morgen verschieben will, kann

besser zwischen sinnvoller Verschiebung und bloßer Prokrastination unterscheiden. Diese

Achtsamkeit hilft, den eigenen Umgang mit „lass uns lieber morgen“ zu verbessern.

„Lass uns lieber morgen“ im beruflichen Kontext

Im Job ist das Aufschieben oft ein zweischneidiges Schwert. Einerseits leidet die

Produktivität, wenn wichtige Aufgaben dauerhaft verschoben werden. Andererseits kann

es auch flexible Arbeitsgestaltung und Stressreduktion bedeuten.

Flexible Arbeitszeiten und ihre Rolle beim Aufschieben

Moderne Arbeitsmodelle bieten oft die Möglichkeit, Aufgaben zeitlich zu verschieben. Ein

„lass uns lieber morgen“ kann hier Teil einer intelligenten Selbstorganisation sein, die

langfristig zu besseren Ergebnissen führt.

Teamarbeit und Kommunikation

Im Team ist es wichtig, dass „lass uns lieber morgen“ nicht zur Belastung für andere wird.

Offene Kommunikation über Deadlines und Prioritäten sorgt dafür, dass Aufgaben

rechtzeitig erledigt werden und das Aufschieben nicht zum Problem wird.

Wie „lass uns lieber morgen“ im Alltag entspannter machen

kann

Abschließend lässt sich sagen, dass der Satz „lass uns lieber morgen“ mehr sein kann als

nur eine Ausrede. Er kann ein Zeichen für Selbstfürsorge, kluge Priorisierung und

bewussten Umgang mit der eigenen Zeit sein.

Wer lernt, wann und wie man Aufgaben sinnvoll verschiebt, lebt entspannter und

effizienter. Natürlich ist es wichtig, nicht dauerhaft wichtige Dinge aufzuschieben, doch

eine gewisse Flexibilität im Umgang mit Zeit und Aufgaben kann helfen, den Alltag besser

zu meistern.

Vielleicht ist es manchmal genau richtig zu sagen: „lass uns lieber morgen“ – und den

Moment heute zu genießen.

Question

Answer

Was bedeutet der Ausdruck 'Lass

uns lieber morgen' im Deutschen?

Der Ausdruck 'Lass uns lieber morgen' bedeutet,

dass man eine Aktivität oder Aufgabe auf den

nächsten Tag verschieben möchte.

In welchen Situationen wird 'Lass

uns lieber morgen' häufig

verwendet?

Dieser Ausdruck wird oft verwendet, wenn man

sich entscheiden möchte, etwas nicht sofort zu tun,

sondern es auf einen späteren Zeitpunkt zu

verschieben, beispielsweise bei Müdigkeit oder

Zeitmangel.

Ist 'Lass uns lieber morgen' eine

höfliche Art, etwas zu

verschieben?

Ja, der Ausdruck ist höflich und drückt eine

freundliche Bitte aus, eine Angelegenheit auf

morgen zu verschieben.

Wie kann man 'Lass uns lieber

morgen' auf Englisch übersetzen?

Man kann 'Lass uns lieber morgen' mit 'Let's do it

tomorrow instead' oder 'Better to do it tomorrow'

übersetzen.

Gibt es Synonyme für 'Lass uns

lieber morgen' im Deutschen?

Ja, ähnliche Ausdrücke sind beispielsweise

'Verschieben wir es auf morgen' oder 'Machen wir

es besser morgen'.

Kann 'Lass uns lieber morgen'

auch negativ verstanden werden?

In manchen Kontexten kann es als Ausrede oder

Aufschieben interpretiert werden, was negativ

wirken kann, wenn es häufig verwendet wird.

Wie drückt man in der

Umgangssprache aus, dass man

etwas auf morgen verschieben

möchte?

Umgangssprachlich sagt man oft auch einfach

'Machen wir das morgen' oder 'Lass uns das

morgen erledigen'.

Ist 'Lass uns lieber morgen' in der

schriftlichen Kommunikation

üblich?

Ja, besonders in informellen E-Mails oder Chats wird

dieser Ausdruck häufig verwendet, um Termine

oder Aufgaben zu verschieben.

Wie kann man auf die Aussage

'Lass uns lieber morgen'

reagieren?

Man kann zustimmen, indem man sagt 'Gute Idee,

morgen passt besser' oder nachfragen, warum man

es verschieben möchte.

Lass uns lieber morgen: Eine Analyse der Aufschieberitis im Alltag und Berufsleben

lass uns lieber morgen – dieser Satz ist vielen Menschen vertraut und spiegelt eine weit

verbreitete Tendenz wider, Aufgaben oder Entscheidungen auf einen späteren Zeitpunkt

zu verschieben. Im deutschen Sprachraum hat sich „lass uns lieber morgen“ als eine

umgangssprachliche Redewendung etabliert, die das Phänomen des Aufschiebens, auch

bekannt als Prokrastination, treffend beschreibt. Doch was steckt hinter dieser Haltung,

welche Auswirkungen hat sie auf Produktivität und psychisches Wohlbefinden, und wie

lässt sie sich überwinden? Dieser Artikel untersucht die Bedeutung von „lass uns lieber

morgen“ im Kontext moderner Arbeits- und Lebenswelten, beleuchtet wissenschaftliche

Erkenntnisse und bietet Einblicke in Strategien gegen die Aufschieberitis.

Die Bedeutung von „lass uns lieber morgen“ im Alltag

„Lass uns lieber morgen“ ist mehr als nur eine Redewendung; sie symbolisiert eine

Haltung, die sich durch Unsicherheit, Überforderung oder mangelnde Motivation

manifestiert. Im Alltag zeigt sich diese Einstellung oft in kleinen Entscheidungen: das

Aufschieben der Hausarbeit, das Verschieben unangenehmer Gespräche oder das Zögern

bei wichtigen beruflichen Projekten. Die Tendenz, Dinge auf morgen zu verschieben, kann

kurzfristig als Erleichterung empfunden werden, birgt jedoch langfristig das Risiko von

Stress und einem Gefühl der Überforderung.

Aus psychologischer Sicht ist Prokrastination eng mit Selbstregulationsproblemen

verbunden. Studien zeigen, dass Menschen, die häufig „lass uns lieber morgen“ sagen,

oftmals Schwierigkeiten haben, ihre Impulse zu kontrollieren oder sich auf unangenehme

Aufgaben zu konzentrieren. Dabei ist Aufschieben kein Zeichen von Faulheit, sondern

häufig eine Reaktion auf Ängste, Perfektionismus oder Überforderung.

Die Rolle von Motivation und Selbstdisziplin

Ein zentrales Element, das das Verhalten „lass uns lieber morgen“ beeinflusst, ist die

innere Motivation. Intrinsische Motivation – also die Freude an der Aufgabe selbst – kann

das Aufschieben reduzieren, während extrinsische Motivation, etwa durch äußeren Druck,

oft weniger effektiv ist. Selbstdisziplin spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle: Studien

belegen, dass Personen mit höherer Selbstkontrolle besser darin sind, Aufgaben

rechtzeitig zu erledigen und weniger zur Prokrastination neigen.

Prokrastination im Berufsleben: Auswirkungen und

Herausforderungen

Im professionellen Kontext kann „lass uns lieber morgen“ weitreichende Folgen haben.

Unternehmen beobachten zunehmend, dass Aufschieberitis die Produktivität

beeinträchtigt, Projekte verzögert und die Arbeitsqualität mindert. Insbesondere in Zeiten

flexibler Arbeitsmodelle und Homeoffice, in denen Selbstorganisation gefragt ist, wird das

Phänomen verstärkt sichtbar.

Eine Untersuchung der Universität Zürich (2022) ergab, dass rund 20 % der Berufstätigen

regelmäßig Aufgaben aufschieben, was zu einem messbaren Produktivitätsverlust von bis

zu 15 % führen kann. Dabei sind junge Arbeitnehmer und Personen in kreativen Berufen

besonders anfällig für das „lass uns lieber morgen“-Verhalten.

Vor- und Nachteile des Aufschiebens im Job

Es lohnt sich, die ambivalente Natur des Aufschiebens zu betrachten. Während

chronisches Prokrastinieren eindeutig negative Konsequenzen hat, kann gelegentliches

„lass uns lieber morgen“ auch positive Effekte zeitigen:

Vorteile: Zeitgewinn für bessere Vorbereitung, Vermeidung von Überforderung,

1.

Förderung von Kreativität durch Inkubationsphasen.

Nachteile: Stress durch Zeitdruck, Qualitätsverlust, Beeinträchtigung des

2.

Teamworks und der Reputation.

Eine bewusste Steuerung des Aufschiebens, etwa durch Priorisierung und

Zeitmanagement, ist daher essenziell.

Strategien gegen das „lass uns lieber morgen“-Syndrom

Um dem wiederkehrenden Impuls „lass uns lieber morgen“ entgegenzuwirken, existieren

diverse Methoden, die sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld Anwendung

finden. Diese Techniken zielen darauf ab, Motivation und Selbstdisziplin zu stärken sowie

die Wahrnehmung von Aufgaben zu verändern.

1. Zeitmanagement und Priorisierung

Effektive Planung kann den Drang zum Aufschieben signifikant reduzieren. Methoden wie

die Eisenhower-Matrix helfen dabei, Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit zu

sortieren, sodass „lass uns lieber morgen“ nicht zum Standard wird. Auch die Pomodoro-

Technik, bei der in kurzen, konzentrierten Intervallen gearbeitet wird, hat sich als hilfreich

erwiesen.

2. Setzen von realistischen Zielen

Oft entsteht Prokrastination durch das Gefühl, eine Aufgabe sei zu groß oder zu komplex.

Das Aufteilen in kleinere, überschaubare Schritte mindert dieses Gefühl und erleichtert

den Einstieg. So wird das „lass uns lieber morgen“ durch ein „ich mache jetzt den ersten

Schritt“ ersetzt.

3. Umgang mit Perfektionismus und Ängsten

Perfektionismus ist ein häufiger Auslöser für Aufschieberitis. Die Angst, nicht perfekt zu

sein, führt dazu, dass Aufgaben immer wieder verschoben werden. Professionelle

Beratung oder Coaching kann helfen, diese Blockaden zu erkennen und zu überwinden.

4. Technologische Hilfsmittel

Heute unterstützen zahlreiche Apps und Tools bei der Organisation und Selbstmotivation.

To-Do-Listen-Apps, digitale Kalender und Erinnerungsfunktionen fungieren als externe

Gedächtnisstützen und fördern die Disziplin. Auch Gamification-Elemente können den

Spaßfaktor erhöhen und so das „lass uns lieber morgen“ reduzieren.

„Lass uns lieber morgen“ im kulturellen Kontext

Interessanterweise variiert die Haltung zum Aufschieben kulturell. In manchen

Gesellschaften wird ein lockerer Umgang mit Terminen und Fristen toleriert oder sogar

erwartet, während in anderen Pünktlichkeit und proaktives Handeln hohe Priorität haben.

Deutschland gilt traditionell als besonders leistungsorientiert, dennoch zeigt sich auch

hier, dass „lass uns lieber morgen“ ein weit verbreitetes Phänomen ist.

Diese kulturellen Unterschiede beeinflussen nicht nur individuelle Verhaltensweisen,

sondern auch die Gestaltung von Arbeitsprozessen und Führungsstilen in multinationalen

Unternehmen.

Die Psychologie hinter „lass uns lieber morgen“

Die Entscheidung, eine Aufgabe aufzuschieben, lässt sich durch psychologische Modelle

erklären. Ein prominentes Beispiel ist die temporale Motivationstheorie (Temporal

Motivation Theory, TMT), die besagt, dass die Motivation, eine Aufgabe zu erledigen, von

Faktoren wie Erwartung, Wert, Verzögerung und Impulsivität abhängt. Je höher der

wahrgenommene Wert und je geringer die Verzögerung, desto geringer die

Wahrscheinlichkeit für „lass uns lieber morgen“.

Fazit: Ein differenzierter Umgang mit „lass uns lieber morgen“

„Lass uns lieber morgen“ ist ein Ausdruck, der weit mehr repräsentiert als bloße Faulheit

oder Trägheit. Er reflektiert komplexe psychologische, soziale und kulturelle Dynamiken,

die sowohl Herausforderungen als auch Chancen bergen. Für Individuen und

Organisationen ist es wichtig, das Aufschieben nicht pauschal zu verurteilen, sondern die

Ursachen zu verstehen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen.

Das bewusste Management von Motivation, Zeit und Erwartungen kann helfen, die

Balance zwischen notwendiger Entspannung und produktivem Handeln zu finden. So wird

aus „lass uns lieber morgen“ ein „lass uns heute strategisch handeln“ – eine Haltung, die

sowohl persönliche Zufriedenheit als auch beruflichen Erfolg fördert.

lass uns morgen machen, verschieben auf morgen, morgen besser, morgen treffen, später

machen, morgen planen, auf morgen verschieben, morgen erledigen, morgen zusammen,

morgen sprechen